villa christa /

ansicht von Süden

ansicht von Süden

Ein wenig irritiert der Hausname schon, der einen eher eine neoklassizistische Kurbad-ViIla mit Türmchen erwarten lässt, als jenes komplett in schwarze Dachziegel gekleidete »Hausobjekt«. Die Form des Gebäudes, das sich eine junge Familie mit zwei Kindern auf der Restfläche eines Grundstücks mit Zweifamilienhaus aus den 1960er-Jahren bauen ließ, erinnert mit seiner rückwärtig abgeschleppten Dachfläche an den amerikanischen »Saltbox«-Typ.

die "haut"

die "haut"

Diesen Eindruck unterstützt die vollkommen homogene Außenhaut, die lediglich für einige groß dimensionierte Fenster gleichsam die Beziegelung unterbrach. Ihre silberfarbenen eloxierten Aluminiumrahmen und die darüber horizontal angeordneten dünnen Tropfleisten unterstützen die hermetische Wirkung der Wandung, an der sich das Regenwasser ungehindert seine Bahn wählt, bis es am Fuße des Hauses ins Kiesbett sickert.

innen

innen

In nur zehn Tagen wurde das Haus auf sein Kellergeschoss aus Ortbeton gesetzt, die Wände, Decken und Dachflächen bildeten vorfabrizierte und nach der Montage isolierte Dickholzelemente aus Fichte, von den Architekten im Inneren puristisch unverkleidet belassen.

küche

küche

Die offene Küche wird durch die klug in einer kurzen, blockhaften Trennwand positionierte Küchentechnik vom Eingang getrennt, ohne den angenehm fließenden Raum des alltäglichen Wohnkontextes einzuengen. Allgegenwärtig ist der warme Charakter des Holzes, das aber auch - insbesondere im Treppenaufgang - mit seinen schlicht komponierten Flächen dem schuppigen Äußeren ein wohltuend glattes ästhetisches Äquivalent entgegensetzt.

© 2014 by FUN ARCHITEKTEN  IMPRESSUM  DATENSCHUTZ Fürst und Niedermaier

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