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hòrvath

ort:

baujahr:

bauherr:

murnau, obb.

2007

schloßmuseum murnau

Es werden keine neuen Wände eingezogen, um den Raum in seiner Gesamtheit wirken lassen zu können. Nebeneffekt: So haben die Besucher gleichzeitig einen schönen Überblick über die gesamte Ausstellungsfläche. Der Raum ist wieder offen, der Blick wandert über einen in der Mitte des Raums stehenden gut acht Meter langen „Archivkasten“ an die hintere Wand. Dort steht die Inszenierung von Biergarten und Bauerntheater. Diesen Archivkasten denken wir uns so, dass er in

mehreren beweglichen Ebenen bespielbar ist. Die Themen sind voneinander getrennt und die Besucher können sich entsprechend der Hierachie der Objekte in die Tiefe arbeiten. Auf diese Weise wandern sie langsam am Archivkasten und somit in der Mitte des Raumes entlang und können immer wieder den Blick an die Wände diesseits und jenseits des Tisches wagen, Zitate lesen und mehr über die Menschen Murnaus erfahren.

Den Archivkasten verstehen wir als eine Art – hoch gegriffen aber ernst gemeint – Zauberkasten, dessen Inhalte man erforschen kann und dessen Ebenen man gerne ergründet. Jeder Besucher hat es wortwörtlich selbst in der Hand, wie weit er in seiner Betrachtung gehen möchte. Die einzelnen beweglichen Ebenen innerhalb des Kastens werden von uns „liebevoll behandelt“ werden – wie Wandabwicklungen in kleinerem Format.

Zusammen mit Katharina Kuhlmann und Alfred Küng

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