villa_
christa

ort:

baujahr:

bauherr:

münchen, puchheim

2004

privat

Das Bestreben war, auf der kleinen Grundfläche des Hauses Räumlichkeiten mit unterschiedlichem Charakter hinsichtlich Größe und Lichtführung zu schaffen. Das EG ist als ein großer Raum konzipiert, der durch Einstellen von Wandscheiben, Treppe und Badblock unterteilt wird. Der offene Eindruck wird durch die großen Fensteröffnungen in alle Himmelsrichtungen noch verstärkt. So erweitert sich der Wohnraum der Familie beispielsweise in den Sommermonaten um die Hoffläche im Osten.

Die Schlafräume im OG sind im Kontrast dazu kleinteilig und introvertiert. Eine versteckt liegende, über eine Schranktreppe zu erreichende Dachkammer, ist Rückzugsrefugium der Bauherrin. Konstruktion

Erste Intention war - auch als Kontrast zur umliegenden Bebauung möglichst wenig verschiedene Materialien einzusetzen. Es wurden unveredelte Baumaterialen wie Beton, Holz, Dachziegel und eloxiertes Aluminium gewählt.

Das Kellergeschoss ist aus Ortbeton gefertigt. Auf dem massiven Sockel steht ein Holzhaus. Wand-, Dach- und Deckenflächen bestehen aus vorfabrizierten, isolierten Dickholzelementen aus Fichte. Neben einem hohen Grad an Präzision, der durch die Herstellung der Elemente im Werk ermöglicht wurde, stand auch die schnelle Montage in nur 10 Tagen im Vordergrund.

Die Innenseiten der Holzelemente sind unverkleidet, sodass durch die einheitliche Materialität der Charakter eines vom Schreiner gefertigten Möbelstückes entsteht.

Zusammen mit Katja Klingholz

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